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Ursprung
Zuchtgebiet(e)
Hauptzuchtgebiet: Sowjetunion
Allgemeines
Reinrassige Tori-Pferde des alten Schlages sind massiv vom Aussterben bedroht. Man geht im estnischen Landwirtschaftsministerium davon aus, dass es weltweit nur noch ca. 50 reinrassige Tori-Pferde gibt.
Exterieur
Interieur
Toris sind wenig schreckhaft, aber doch neugierig und aufgeweckt. Aufgrund ihrer Gutmütigkeit und ihres ausgeglichenen Wesens sind die reinrassigen Tori-Pferde zum Voltigieren und für die Arbeit mit behinderten Menschen bestens einsetzbar.
Zuchtgeschichte
Diese noch relativ junge Rasse geht auf den polnischen Hengst Hetmann zurück, der Ende des 19. Jahrhunderts aus Polen in das Gestüt Tori / Estland kam, welches 1856 gegründet wurde. Hetmann gilt als Stammvater aller reinrassigen Tori-Pferde alten Schlages. Die im schweren Warmblut stehenden Tori-Pferde wurden ursprünglich für die Zarenkavallerie und für die Landwirtschaft gezüchtet. In den Zeiten in denen Estland kaum technisiert und industrialisiert war, betrug ihre Zahl etwa 8000 Stück – heute allerdings geht man im estnischen Landwirtschaftsministerium davon aus, dass es weltweit nur noch ca. 50 reinrassige Tori-Pferde gibt.
Durch die Privatisierung in der Landwirtschaft und dem damit verbundenen technischen Fortschritt sind die reinrassigen Tori-Pferde als Arbeitstiere nicht mehr gefragt. Allerdings steigt die Nachfrage nach leichteren Sportpferde-Typen. Die alten Linien der Tori-Pferde werden mit leichterem Blut von Vollblütern oder bestimmten Warmblutrassen, wie z.B. Trakehnern oder Orlow-Trabern veredelt und gehen somit in ihrer Reinheit verloren.

Quelle(n)
Iris Reker , agentur@pferde.biz
